Asiatisch / Asian kitchen

Tomkhagai – ต้มข่าไก่

Diese Suppe ist sehr bekannt und beliebt. Ich denke, jeder Thailand-Tourist isst sie zumindest einmal. Auch auf den Speisekarten der asiatischen Restaurants in Europa gehört sie zum Standard-Repertoire. Sie gehört definitiv zu meinen Leibspeisen, und das nicht nur aufgrund der langjährigen Verbundenheit mit Thailand. Die spezielle Mischung aus den würzenden Zutaten und das Umami-Geschmackserlebnis verbunden mit der süße der Kokosnuss, sowie das zart gegarte Hühnerfleisch machen sie zu etwas besonderem.

(click here for english version!)

Tomkhagai1

Was alles hineingehört

Diese Zusammenstellung von Zutaten ist nur eine Kombination. Es passen durchaus Austernpilze dazu, auch Bambussprossen können verwendet werden. Ich habe mich aber dieses Mal für Baby-Mais und Kirschtomaten als Einlage entschieden.

Die Zutaten im Einzelnen sind:

  • ¼ L Hühnerbrühe
  • 1 Dose Kokosnussmilch, cremig
  • 2 Stängel Zitronengras
  • Etwa 10 Kaffir-Limettenblätter
  • 2 Hühnerbruste
  • 6-8 Kirschtomaten
  • 2 kleine Limetten
  • 1 Stück Galgant von etwa 6-8 cm
  • Baby-Mais
  • 3 kleine Thai-Chili
  • 1 Bund Koriandergrün
  • 1-2 Frühlingszwiebeln je nach Größe

Tomkhagai_Zutaten

Langsames Köcheln erhöht die Würzkraft

Die Grundzutaten Kokosnussmilch, Hühnerbrühe und Zitronengras, die Kaffir-Blätter und der in ca. 5 mm starke Scheiben geschnittene Galgant (der nicht geschält werden muss), sowie die Baby-Mais Kolben werden zusammen auf den Herd gestellt und kurz aufgekocht, dann bei mittlerer Hitze langsam für etwa 25 Minuten gegart. Die würzenden Zutaten geben in dieser Zeit ihren Geschmack ab, und der Mais wird weich und zart. Nach den ersten 10 Minuten wird das Hühnerfleisch in Stücken hinzugefügt, das vorher für mindestens 45 Minuten in Fischsauce mariniert worden ist.

Galgant sollte nicht mit Ingwer verwechselt werden, sie sind zwar verwandt, können einander aber nicht ersetzen, finde ich. „Galaga“, wie er in Thailand genannt wird, hat eine komplett andere Geschmacksrichtung, und einen ganz besonderen Duft. Er parfümiert die Suppe mehr, als das er sie würzt.

TomkhagaiTopf

Für die Vorbereitung von Zitronengras und Kaffir-Blättern hier noch zwei Tipps: Die Zitronengras-Stängel schlage ich mit dem Rücken eines Kochmessers weich und mache dann eine Knoten hinein. So zerfallen sie nicht in der Suppe, können später leicht entnommen werden und geben durch das weichklopfen auch besser ihren vorzüglichen Geschmack ab. Die Kaffir-Blätter reiße ich nach dem Waschen jeweils ein- bis zweimal bis zum Mittelsteg des Blattes ein, damit auch ihre spezielle Note besser herauskommt.

Während der ersten Garzeit der Suppe können die weiteren Einlagen vorbereitet werden. Frühlingszwiebeln schneiden, Kirschtomaten halbieren.

TomkhagaiGemuese

Für das spätere nachwürzen am Tisch wird aus dem Saft der Limetten, Fischsauce „Nam plah“ und einem Schluss heller Sojasauce zusammen mit den klein gehackten Chili und dem fein geschnittenem Koriandergrün ein Chili-Dipp hergestellt. Vorsicht, scharf. Die Chilis sehen klein aus, aber sie sind ebenso gemein wie klein.

TomkhagaiChiliDipp

Fertigstellen und genießen

Nach den ersten ca. 25 Minuten Garzeit werden die Frühlingszwiebeln und Kirschtomaten zur Suppe hinzugefügt. Nochmal für etwa 5 Minuten die Hitze um eine Stufe erhöhen und kurz aufkochen. Die Tomaten sollten genau weich sein, aber sich noch nicht auflösen. Mit etwas zurückbehaltenem Koriandergrün wird die Suppe ausdekoriert. Der Chili-Dipp kommt „á par“ und ermöglicht das Feintuning nach eigenem Geschmack. Es ist interessant, wie sich die Suppe mit der Chili-Schärfe und der Säure der Limette dann auch gleich verändert.

Es ist immer eine gute Idee, eine kleine Schale für die mit servierten Galgant-Stücke und Kaffir-Blätter bereitzustellen. Sie werden natürlich nicht mitgegessen, aber ich serviere sie immer mit in der Suppe. Es ist so irgendwie authentischer 🙂

Tomkhagai2

(hier klicken um zum Ende zu springen…)


English version:

Tomkhagai, the famous white chicken and coconut soup

This soup is well known and very popular. I do think that every tourist to Thailand has at least once eaten it. Also on menus of Asian restaurants in Europe it is one of the classics. It definitely belongs to my favorite foods and not only due to my long time connection to Thailand. The special mix of spices from the ingredients and the Umami type taste, together with the sweetness of the coconut and the tenderly soft cooked chicken meat make it so special.

What belongs to the soup?

This combination I am using here is only one of the possible. You could use Oyster mushrooms or bamboo shoots as well. But this time I decided to go for Baby corn and Cherry tomatoes.

The ingredients are:

  • ¼ L of chicken broth
  • 1 tin can of coconut milk, creamy
  • 2 stalks of lemon grass
  • About 10 leaves of Kaffir lime
  • 2 chicken breasts
  • 6-8 Cherry tomatoes
  • 2 little limes
  • 1 piece of Galangal of 6-8 cm
  • Baby corns
  • 3 little Thai Chili
  • 1 bunch of Asian parsley green
  • 1-2 spring onions, depending on size

Slow cooking will give you more power from the spices

The basic ingredients are all put together in the pot and have to cook for about 25 minutes on middle heat. These are: the coconut milk, the chicken broth, lemon grass and Kaffir-leaves, and also the Galangal that has been cut into 5 mm thick slices (you don’t need to peel it), and the Baby corn as well. The spices will give their taste into the soup in this time, and the corn gets soft and nice. After the first ten minutes, the chicken breast in pieces is added. Do marinade them for 45 minutes before in Thai fish sauce.

Galangal should not be mistaken by Ginger, which has a complete different taste. They are related, but I think they cannot replace each other. „Galaga“, as it’s called in Thailand, has a special taste and fragrance. It will perfume the soup more than it does spice it.

For the preparation of the lemon grass and the Kaffir leaves here are two tips from me: The lemon grass stalks I do beat with the back of a knife do get them soft, and then do a knot into it. So they can transfer their taste better and are easy to get out of the soup when cooking is done. The Kaffir leaves, I do rip one or two times to the middle stalk of the leave, to get their special note better.

During the first cooking time of the soup, the garnish can be prepared. The spring onion is cut, the Cherry tomatoes cut in half. For spicing the soup at the table as you wish, a Chili-dip is created with lemon juice, „Nam plah“ fish sauce, a dash of soy sauce and the chopped chili and Asian parsley green. Attention, the original Thai chili are small, but very hot, they are meaner than they seem…

Tomkhagai_mosaic1

Get it ready and enjoy

After the first cooking time of 25 minutes the spring onions and the tomatoes are added. Push the heat for one level higher for 5 minutes and let it boil shortly. The tomatoes should be soft but not yet falling apart. With some leftover Asian parsley the soup is decorated when serving. The chili-dip comes on the side and is used to adjust the soup as you wish at the table. It is interesting, how the soup changes its character when using a bit of the dip. The hot spice of the Chili and the acidity of the lemon change it remarkable.

It’s a good idea, to have a separate little bowl on the table for the Galangal pieces and the Kaffir leaves. They are not eaten, but served within the soup. For me, that’s more authentically 🙂

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